…ein Lebenszeichen

Wo mich doch vor ein paar Tagen hier ein Kommentar erreicht hat.

Ja, ich habe lange nichts geschrieben, mich gibt es aber noch. Die lange Pause liegt unter anderem an einem Jobwechsel, der nun aber auch schon eine Weile her ist.

Es gab eine lange Einarbeitung, es gibt viel (Unterschiedliches) zu tun und daher neue Interessen bzw. Aufgabenbereiche.

Wann hier mal was neues kommt, kann ich momentan nicht sagen.

Kategorien:Uncategorized

E-Learning in Bibliotheken

27/05/2010 1 Kommentar

Nun ist das Thema für mich gerade beruflich aktuell und ich habe irgendwie Lust darüber zu schreiben, weiß aber noch nicht genau, wo dieser Eintrag hinführen wird. Ich glaube es wird erst mal ein „lautes Nachdenken“ oder Brainstorming oder was auch immer…

Meine Gedanken kreisen beim Thema E-Learning die meiste Zeit um einige, wenige Fragen.Wie kann man den Nutzern bibliothekarische Themen mittels E-Learning näher bringen? Und, vor allem, wie kann man das auf eine interessante, ansprechende Art und Weise präsentieren?

Und immer wieder drängt sich die Frage in den Vordergrund: Was könnte man noch nutzen?
Wie könnte man „langweilige“, aber notwendige Texte aufpeppen?

Videos auf YouTube…
Es gibt so viele „how to“ Videos. Ich kann mir erklären lassen, wie ich ein Instrument spiele, wie ich ein bestimmtes Make-up schminke, wie ich Boss x in Spiel y besiege.
Demnach also auch ein „how to“ „Wie benutze ich den Katalog?“ oder „Wie führe ich eine Recherche in einer Datenbank durch?“
Würden Bibliotheksnutzer (oder auch Nicht-Nutzer) auf die Idee kommen, solche Videos auf YouTube zu suchen? Ja? Nein? Noch nicht?
Warum frage ich nicht meine Bibliotheksnutzer, ob Sie ein Video für die Bibliothek erstellen wollen?
Was dabei wohl rauskommen würde?

Prezi…
Mit diesem Tool kann man Präsentationen erstellen, allerdings nicht so „öde“, wie mit Power Point. Ich finde Prezi Präsentationen visuell um einiges ansprechender.
Außerdem müsste es sich leicht in die meisten E-Learning-Plattformen integrieren lassen.
Könnte man damit „langweilige“ Texte ansprechender darstellen?

Screencasts…
Mit Screencast-Programmen „filmt“ man die Aktionen, die auf dem Bildschirm stattfinden ab und kann so z.B. den Umgang mit dem Katalog „realer“ vermitteln. Mit Texten und Markierungen unterlegt, kann man so auch komplexe Themen anschaulich darstellen.
Auch das scheint mir ansprechender zu sein, als nur Texte und Screenshots, außerdem könnte der Nutzer in einem zweiten Fenster die gezeigten Schritte „nachmachen“ und so ggf. festigen.

Ein Blog…
Könnte eine Bibliothek einen Blog anbieten, in dem Sie alle Themen in „kleine Häppchen“ zerlegt, aufarbeitet und zugänglich macht? Könnte man die Nutzer einbeziehen und z.B. Rechercheaufgaben stellen und diese durch die Kommentarfunktion diskutieren?
Würde eine Tagcloud den Nutzern dabei helfen den passenden Eintrag zu finden oder wird sowas mit der Zeit zu unübersichtlich?
Würde es überhaupt als umfassende Quelle zur Information wahrgenommen werden?
Werden ältere Beiträge vielleicht irgendwann nicht mehr wahrgenommen?
Was ist, wenn die Bibliothek schon einen Blog für aktuelle Themen hat?

Soziale Netzwerke…
Wir gehen dorthin, wo unsere Nutzer sind und präsentieren ihnen dort „Häppchenweise“ unsere Informationen.
Geht das so einfach? Macht das Sinn? Wollen die uns da überhaupt?

Und da hört es schon auf…mehr fällt mir nicht ein.
Und ich bin mir auch nicht sicher, welches Medium das „Richtige“ wäre.

Sicher irgendeine Mischung, da wir ja unterschiedliche Informationen vermitteln müssen.

Nun da ich das alles niedergeschrieben habe, geht es mir besser. Vielleicht war das ja auch der Sinn dieses Beitrags. ;)

Vermutlich werde ich mir noch Gedanken machen, was für Informationen wir haben und mit welchen Medien man die vermutlich am besten vermitteln könnte. Vielleicht wird es so einfacher?

—-
P.S. Dieser Beitrag ist komplett auf meinem Android entstanden. Es ging erstaunlich gut, es war nur selten nervig.

Kategorien:Bibliothek 2.0 Tags:

Mein erster Bibliothekartag…

25/03/2010 3 Kommentare

…zugegeben ein ganz platter Titel für diesen Blogeintrag, aber er entspricht voll und ganz der Wahrheit. Die Bibliothekarstage 2010 waren die ersten, die ich besucht habe. Einen Tag Buchmesse in Leipzig habe ich auch mitgenommen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eine sehr schöne, spannende, informative Woche war. Es gab wahnsinnig viel zu sehen, super viele Informationen, nette Menschen, tolle Bars und Pubs und ein wunderschönes Leipzig. Und da ich die ganzen Infos und Eindrücke erst einmal sacken lassen musste, kommt dieser Blogeintrag erst jetzt.

Montag
Besuchte Veranstaltung:
„Vermittlung von Medienkompetenz an die junge Generation – Möglichkeiten und Grenzen“
Meine Highlights aus dieser Vortragsreihe, waren:
„Games in Jugendbibliotheken: Entwicklungen, Trends, Probleme“ (leider gibt es dazu keine Dokumente auf dem OPUS Server). Sehr schön fand ich hier, dass es nicht darum ging, ob Games in Bibliotheken zur Verfügung gestellt werden sollten oder nicht. Diese Frage ist bereits mit „JA!“ beantwortet. Die Referenten haben sich aus praktischer Sicht mit Chancen und Schwierigkeiten auseinandergesetzt.

„Mach´s einfach – die Münchener Stadtbibliothek macht´s vor! Das neue Online-Angebot für Schüler und Lehrer!“ (Das Online-Angebot für Lehrer und Schüler der Münchener Stadtbibliothek)
Ich finde die Internetseiten sind toll und absolut Zielgruppengerecht umgesetzt worden. Einfach klasse! Ansehen kann man die beiden Seiten unter: http://www.muenchner-stadtbibliothek-schueler.de/schule/schueler.html und http://www.muenchner-stadtbibliothek-schueler.de/schule/lehrer.html

Besuchte Veranstaltung:
„Tradition und Transformation – das Gutenbergzeitalter im Internet“
Da ich noch nicht so lange mit Altbestand zu tun habe und VD17 bald für uns interessant wird, war es super einen groben Überblick über den Stand der Dinge und ein paar Visionen zu erhalten.

Dienstag
Besuchte Veranstaltung:
„Treffpunkt Standardisierung“
RDA, RDA, RDA…für diese Vortragsreihe hatte ich mich spontan entschieden, da ich zu diesem Thema bisher fast gar nichts wusste. Hier fand ich den Vortag Mit RDA ins Semantic Web? sehr anschaulich. Ich bin gespannt, wie sich das Thema RDA weiterentwickelt.

Besuchte Veranstaltung:
Eigentlich wollte ich mir die Vorträge zum Thema „Stirbt der OPAC? – Suchmaschinen, Datenvielfalt und Vernetzung als Lösungsansatz“ ansehen, aber der Raum war mehr als überfüllt. Das hat mich in diesem Moment total geärgert. Stattdessen und das hat mich dann wieder mehr als friedlich gestimmt, habe ich das Smartphone Happening am Stand der Zukunftswerkstatt angeschaut. Es war toll! Begeistert war ich von den Vorstellungen der Bibliothekskataloge und Stanza . Leider konnte man die Vortragenden nicht immer gut verstehen, da es links und hinter dem Stand ebenfalls Vorträge oder Videokonferenzen gab.

Besuchte Veranstaltung:
Auch hier wieder das Problem, mit einem überfüllten Raum. Eigentlich wollte ich zur „Zukunftswerkstatt ‘Die Jugendbibliothek des 21. Jahrhunderts’“. Da es dort überfüllt war, bin ich zur Vortragsreihe „Vermittlung von Informationskompetenz an den Hochschulen: Konzepte für die Praxis“ gegangen.
Auch das war wieder eine tolle Alternative. Ganz gefesselt war ich von dem Vortrag Optimizing our teaching: Teaching and learning with technology, Frau Tatiana Usova hat einfach super präsentiert und alles mit sehr anschaulichen Beispielen untermalt.

Mittwoch
Besuchte Veranstaltung:
Eigentlich wollte ich zu „Altbestand und Öffentlichkeitsarbeit“, aber…richtig!…total überfüllt. Also habe ich spontan die „Bibliotheken als Akteure im Forschungsmanagement“ besucht. Und auch dort wieder spannende Einblicke in ein Thema erhalten, mit dem ich noch nie was zu tun hatte. Besonders die Vorträge „Forschungsdaten und ihre Informationssysteme in der Archäologie: Bibliotheken und Archive am Deutschen Archäologischen Institut“ und „The World Atlas of Language Structures Online – Forschungsdaten in der Linguistik“ hatten es mir angetan. Beide Referenten haben schön vorgetragen und es geschafft das Thema sehr anschaulich und auch Einsteigerfreundlich zu präsentieren. Leider konnte ich beide Vorträge nicht auf dem OPUS-Server finden.

Zwischendurch ein erneuter Besuch bei der Zukunftswerkstatt:
Dort habe ich mir „Bibliothekarische Dienstleistungen für Literaturverwaltung“ und „Bibliographische Daten als Linked Open Data“ angehört. Waren beide sehr schön.

Besuchte Veranstaltung:
„Unsere Kunden – Was wollen die bloß von uns? – Benutzererwartungen in (wissenschaftlichen) Bibliotheken“ Diesmal war ich früh genug da, um mir einen Platz zu sichern. Neue Ideen für Benutzerbefragungen konnte ich dem Vortrag In den Mokassins der Kunden – Ethnographie in der Nutzerforschung entnehmen. Und am lebendigsten hat wohl Lambert Heller, der ersatzweise eingesprungen ist, präsentiert. Ihm habe ich ebenfalls gern zugehört.

Donnerstag
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Buchmesse. Schon wenn ich dran denke tun mir die Füße wieder weh. ;)

Viele der Vorträge und Folien wurden auf dem OPUS-Server hochgeladen und können dort nachgelesen werden.

ToDo: Im nächsten Jahr wieder dabei sein.

PS: Ich kann für mich festhalten, dass ich lockeren und sehr praxisnahen Präsentationen am besten folgen kann.

Kompetent IM Netz

25/11/2009 1 Kommentar

Heute fasse ich mich kurz. „Angekündigt“ hatte ich es ja schon in zwei Beiträgen (hier: Chatauskunft via Instant Messenger und da: Schulung Chatauskunft – Lessons Learned). Meine Diplomarbeit ist jetzt veröffentlicht. Lesen kann man sie hier.

Titel
Kompetent IM Netz: Machbarkeitsstudie zum Einsatz von Instant Messaging in der digitalen Auskunft an der Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität (Hamburg)

Abstract
Während einige Formen der digitalen Auskunft wie E-Mails oder auch Web-Formulare in deutschen Bibliotheken weit verbreitet sind, finden sich bisher in Deutschland keine Beispiele für den Einsatz von Instant Messaging Programmen.
In vielen angloamerikanischen Bibliotheken dagegen werden Instant Messengers mit großem Erfolg in der digitalen Auskunft eingesetzt. Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der möglichen Einführung einer Instant Messenger Auskunft an der Bibliothek der Helmut Schmidt Universität (Hamburg). Als Teil der Arbeit werden Studien zur Nutzung von elektronischen Medien und Instant Messenger ausgewertet. Mit Hilfe der Ergebnisse wird erläutert, welche Vorteile insbesondere synchrone Auskunftsdienste den Nutzern und auch den Bibliotheken bieten.
Zudem wird die Entwicklung der Instant Messenger beschrieben. Die bisherigen digitalen Auskünfte der Bibliothek der Helmut Schmidt Universität werden quantitativ und qualitativ ausgewertet.
Mit hilfe einer Mitarbeiterumfrage wird zusätzlich die Einstellung des Bibliothekspersonals gegenüber dieser neuen Auskunftsform ermittelt. Abschließend werden Empfehlungen zur Auswahl und Einführung einer geeigneten Software ausgesprochen.

Und auch hier noch der Hinweis, dass die Kollegen der HSU mittlerweile mit LibraryH3lp chatten. Ansehen, testen etc. kann man die Chatauskunft auf der Homepage.

RSS-Feed in der UB Kiel – Lessons Learned

Seit dem 10.11.2008 kann auch die UB-Kiel verkünden, dass sie ihren Nutzern endlich einen weiteren Informationskanal in Form eines RSS-Feeds anbietet. Meine Aufgabe war es dieses Projekt zu planen und umzusetzen.

Lektion 1
Was ich sicher zuerst gelernt habe ist, dass man in einer so großen Institution nicht alles so umsetzen kann wie man es gerne möchte oder wie man es für die beste Lösung hält. Okay, dass ist nicht wirklich überraschend, aber diese Erfahrung das erste Mal zu machen, wirkt sich im ersten Moment schon etwas negativ auf die Motivation aus, aber ich bleibe natürlich am Ball.

Lektion 2
Die RSS-Feeds sind für mich, so wie sie im Moment erstellt werden, nicht optimal. Aber in diesem Sinne habe ich auch gleich gelernt, dass man sich auch mit Zwischenschritten oder Zwischenergebnissen zufrieden geben muss. Ich hoffe später kann man darauf aufbauen und einiges verbessern. Immerhin hat die UB den ersten Schritt ins Web 2.0 gemacht und sich ihren Nutzern ein wenig geöffnet. Denn bisher kommuniziert die Bibliothek nicht wirklich aktiv mit ihren Benutzern.
Ich hätte für die UB gerne einen Blog erstellt und darüber die RSS-Feeds automatisch generieren lassen. So wie es bereits sehr viele Bibliotheken machen.
Unsere Feeds entstehen über das Content Management System Plone. Das hat leider ganz schön viele Nachteile. Plone kann RSS-Feeds nur aus einer Kollektion erstellen. Mit Hilfe einer Kollektion kann man verwandte Artikel zusammenfassen. Wir haben die Kollektion ‘aktuelles’ erstellt, ihr bestimmte Eigenschaften zugeordnet und nun erscheinen alle Internetseiten, die mit dieser Kollektion verknüpft werden im RSS-Feed. Ursprünglich wollten wir die Neuigkeiten der Seite ‘Aktuelles’ automatisch als RSS-Feed erstellen lassen. Die Seite Aktuelles ist aber leider einfach nur eine Tabelle, in der die Neuigkeiten eingetragen werden. Da es aber immer einer Internetseite bedarf, die mit der Kollektion verbunden ist, war das nicht möglich bzw. würde dieser Feed eher unschön aussehen.
Unsere Lösung: Die Mitarbeiterinnen des Sekretariats, die alle Neuigkeiten auf der Seite ‘Aktuelles’ eingeben, erstellen, wenn sie es nicht sowieso schon tun, für diese Meldung eine extra Seite und verknüpfen sie mit der Kollektion. Das ergibt eine geringe Mehrarbeit.

Da es in der UB Zeiten gibt, in denen kaum Neuigkeiten aufkommen, werden für den Feed extra Seiten zu unterschiedlichen Themen erstellt und als RSS-Feed veröffentlicht. Wenn man schon nicht bloggen darf, dann eben so. (Wenn jetzt Köpfe geschüttelt werden, kann ich das durchaus verstehen.) ;)

Lektion 3
An Themen mangelt es eigentlich nicht. Einerseits erhält der Feed Inhalte durch die bereits erwähnten Meldungen der Seite ‘Aktuelles’ (geänderte Öffnungszeiten, neue Datenbankzugänge, Veranstaltungen etc.). Andererseits wollen wir die Nutzer mit
- Erinnerungen an Ausstellungen und Veranstaltungen versorgen;
- auf freie Plätze in Schulungen aufmerksam machen;
- Bibliothekspolitische Themen ansprechen;
- Probleme der Bibliotheksbenutzung aufgreifen;
- bei der Informationssuche und Literaturbeschaffung helfen;
- Informationskompetenz und Medienkompetenz vermitteln;
- Dienste des Web 2.0 vorstellen;
- Tipps zur Suche im Katalog geben. Und wenn uns noch etwas sinnvolles einfällt kommt das natürlich auch noch in den Feed. ;)

Lektion 4
Die zusätzlichen Inhalte werden vorerst auch nur im RSS-Feed erscheinen und somit nur den Abonnenten des Feeds zugänglich sein. Wie schon erwähnt, werden für diese zusätzlichen Inhalte extra Seiten erstellt und diese dann mit der Kategorie verknüpft, damit sie als RSS-Feed erscheinen. Auch hier hätte ich eine andere Lösung bevorzugt, aber auf der Seite ‘Aktuelles’ durften diese Themen nicht unterkommen. Aber vielleicht ergibt sich da etwas in der AG Informationskompetenz. Dort gehen wir als nächstes Thema E-Learing und Bibliohekstutorials an.

Lektion 5
Etwas unschön ist es, dass die Feeds auf personalisierten Startseiten, wie Netvibes oder Freshnews, keine Zusammenfassung haben. Es wird lediglich der Link zur Seite angezeigt. Die Lösung dieses Problems ist auch eher unschön. Dazu muss man in Plone in das Feld ‘Beschreibung’ einen Teil des Textes, den man auch schon als Haupttext eingegeben hat, erneut eintragen und mit einem Link „Lesen Sie mehr…“ o.ä. (zur kompletten Seite) versehen.
Nur einen Teil des Textes, weil man in dem Feld ‘Beschreibung’ nichts formatieren kann und sich das Ganze dann nicht besonders gut lesen lässt. Links können mit dem HTML Code eingeben werden. Weitere Möglichkeiten der Formatierung habe ich noch nicht gefunden. Das bedeutet auch wieder geringe Mehrarbeit. Aber die schönere Darstellung in Netvibes etc. ist es mir wert.

Lektion 6
Da das RSS-Symbol in der URL-Leiste nicht auf jeder Seite dargestellt werden kann, haben wir das Symbol auf der Startseite der UB in der Navigationsleiste untergebracht. Neben dem Symbol gibt es noch einen Link zur RSS-Hilfeseite. Auf der Seite ‘Aktuelles’ wurden Symbol und Link ebenfalls untergebracht. Unter dem Menüpunkt ‘Services’ gibt es auch noch einen Link zur Hilfeseite.
Als ich mich zu Beginn des Projektes etwas auf Bibliotheksseiten umgeschaut habe, musste ich des öfteren nach den RSS-Feeds suchen. Ich denke zumindest hier haben wir eine gute Lösung gefunden.
Ansonsten wird der RSS-Feed zusätzlich in den Führungen beworben. Und unsere E-Mail-Signatur enthält ebenfalls einen Hinweis und den Link zur RSS-Hilfeseite.

Lektion 7
Als ersten RSS-Feed haben wir eine kurze Begrüßung und Informationen zum Inhalt des Feeds verschickt. Im zweiten Feed haben wir die Erstsemester und Studienfachwechsler begrüßt und sie mit den wichtigsten Infos versorgt (Benutzerkarte, virtueller Rundgang, Führungen, Wegweisung und bibliothekarische Auskunft). Dann kamen einige Meldungen aus ‘Aktuelles’ (Öffnungszeiten, Lehrbuchverkauf). Anschließend der erste Hinweis auf freie Schulungsplätze. Unsere englischen Internetseiten wurden vor kurzem überarbeitet und es gibt bald die nächste englische Führung, auch diese beiden Themen wurden durch ein Feed verbreitet. Der Feed „Suchen Sie noch oder finden Sie schon?“ stellt unser neu überarbeitetes Schulungsprogramm kiebiz vor.

Die erstellten RSS-Feeds sollen eine ansprechende Überschrift haben, etwas lockerer formuliert sein und die Nutzer direkt ansprechen. Als Zielgruppe sind die Studierenden angepeilt.

Lektion 8
Das Thema RSS-Feeds bzw. das neue Angebot der UB musste ich einigen Kollegen vorstellen. Dabei wurde mir ziemlich deutlich bewusst, dass es eine riesen Kluft gibt. Es gibt nur wenige Kollegen, die sich mit dem Thema genauso gut oder besser auskennen und selber beruflich und privat RSS-Feeds benutzen. Diese Kluft gibt es nich nur hier in Kiel, sie ist mir auch schon in anderen Bibliotheken begegnet. Und sie beschränkt sich nicht nur auf RSS-Feeds.
Zum Teil kommt das sicher daher, dass einige Kollegen privat PC und Internet kaum oder sogar gar nich benutzen. Dann ist es aus deren Sicht natürlich schwer da einzusteigen, Dinge nachzuvollziehen und zu verstehen. Es geht ja immer viel besser, wenn man etwas selber ausprobiert. Darum war es echt schwer das möglichst einfach (auch mit einfachen Worten) zu erklären. Ich habe versucht viel zu zeigen. Wie abonniert man? Wie sieht das auf einer personalisierten Startseite aus? Was hat man davon?
Für das Auskunftsteam haben wir sogar eine personalisierte Startseite angelegt und einige Feeds abonniert. Einfach, damit die Kollegen ohne viel Aufwand praktisch sehen können wie das funktioniert.

Zu den Themen des Internets und Web 2.0 hab ich auch schon oft klar ablehnende Haltungen gehört, auch das in unterschiedlichen Bibliotheken. Ich glaube über diese Kluft (und wie man sie verkleinert) muss man sich noch einige Gedanken machen. Meiner Meinung nach kommen Bibliothekare nicht mehr drum herum, sie müssen sich mit Themen des Web 2.0 auseinandersetzen, ob man das nun privat nutzen mag oder nicht spielt dabei keine Rolle. Der Beruf hat sich einfach zu sehr gewandelt. Als eine Person, die sich gerne damit beschäftigt, aber auch nicht alles toll findet und nutzt, sondern bemüht ist auch kritisch damit umzugehen, empfinde ich diese Kluft als anstrengend…im Moment kann ich das irgendwie nicht besser formulieren.

Lektion 9
Statistiken. Die Zahl der Abonnenten können wir leider nicht statistisch erfassen. Das ist natürlich sehr schade, denn sollte sich herausstellen, dass die RSS-Feeds von einer verschwindend geringen Nutzerzahl gelesen werden, wäre es die Mühe leider kaum wert. Demnächst werden wir mit Hilfe einer Umfrage versuchen herauszufinden, wie viele den Feed bisher abonniert haben.

Fazit: Teilweise hatte ich das Gefühl, wir machen aus dem Really Simple ein „Very Complicated“…aber trotzdem ist es gut, dass wir nun RSS-Feeds haben. Zumindest ich werde mich austoben und auf Verbesserungen hoffen.

Wer ‘uns’ abonnieren möchte, kann das über diese Adresse tun:

http://www.ub.uni-kiel.de/rss/rss/RSS

ToDo: Hoffentlich bekommen wir irgendwie unsere Neuerwerbungen mit der MyBibRSS-Software angezeigt. Noch ist es unklar, weil die Basisklassifikation in unserem Katalog unterdrückt wird.

Schulung Chatauskunft – Lessons Learned

01/10/2009 1 Kommentar

Dieser Blogeintrag bezieht sich auf meine, im Artikel Chatauskunft via Instant Messenger angekündigte Schulung. Innerhalb derer sollten die Mitarbeiter der Bibliothek den Umgang mit der Software und den Besonderheiten in der Online-Kommunikation vertraut gemacht werden. Als IM soll das Programm LibraryH3lp verwendet werden. (Näheres zu diesem Programm kommt evtl. bald in einem weiteren Blogeintrag.)
Die IM-Auskunft kann aus Sicht des Mitarbeiters über einen Webchat oder über einen „Hilfsmessenger“ (die HSU hat dafür Pidgin ausgewählt) bedient werden. Der Benutzer wird den Chat auf der Internetseite der Bibliothek durch ein eingebundenes Chatfenster (Widget) sehen können.

Die Schulung habe ich am 28.09.09 in der HSU Hamburg durchgeführt. Es haben 16 Mitarbeiter teilgenommen (Bibliothekare und FAMIs). Eine gerade Anzahl von Teilnehmern war für die Übungen wichtig. Außerdem war während der ganzen Zeit ein Mitarbeiter aus der IT-Abteilung anwesend. Er erklärte einerseits, wie sich die Mitarbeiter in Pidgin einloggen können und sorgte dafür, dass die Software während der Schulung bei allen Teilnehmern fehlerfrei lief.

Wir hatten für die Schulung 3 Stunden Zeit. Das ist eigentlich viel zu wenig bzw. sollte der Zeitbedarf am Kenntnisstand der Mitarbeiter festgemacht werden. Es waren wenige dabei, die noch nie einen IM genutzt haben. Die restlichen Mitarbeiter kennen sich schon gut aus, weil sie die bisherige Chatauskunft (mittels RAKIM) betreuen und/oder auch privat IM´s benutzen. Da auch eine interner Webclient zum chatten erstellt wurde, können die Mitarbeiter im Arbeitsalltag den Webchat oder Pidgin benutzen und sich weiter damit vertraut zu machen.

Meine Schulung setze sich aus folgenden Themen zusammen:
- Kompetenzfelder
- Welche Fragen werden Sie an der Chatauskunft erreichen?
- Wie führe ich im Chat ein Auskunftsinterview?
- Chatsprache
- Umgang mit schwierigen Nutzern
- Wir üben
Die ersten Punkte habe ich anhand einer Power Point Präsentation vorgestellt.

Kompetenzfelder
Welche Kompetenzen sollte ein Bibliothekar haben, der eine Chatauskunft betreuen soll? (Bspw. Multitasking, Online-Ressourcen …)

Welche Fragen werden Sie an der Chatauskunft erreichen?
Innerhalb meiner Diplomarbeit hatte ich die digitalen Auskunftsformen der HSU (Mail, Chat, Formular) qualitativ und quantitativ ausgewertet. Dadurch konnte ich anhand einiger Diagramme erklären, welche Anfragetypen vorerst am häufigsten zu erwarten sind. (Das sind Fragen zu den Benutzungsmodalitäten.)

Wie führe ich im Chat ein Auskunftsinterview?
Ich habe mich bemüht für alle Schritte eines Auskunftsinterviews praktische Tipps zu geben und zu erklären, worauf besonders zu achten ist. Ein Thema waren zum Beispiel die Wartezeiten:
- Nutzer auf dem Laufenden halten
- was wird gemacht
- was wurde gefunden
- folgende Schritte
- nie 2 Minuten ohne Reaktion vergehen lassen
- Wartezeit ankündigen: „Ich beginne zu suchen, ich melde mich in 3-4 Minuten wieder.“

Chatsprache
Da Gesprächspartner im Chat keine Möglichkeit haben sich über Gestik und Mimik zu verständigen, haben sich Besonderheiten in der Chatsprache entwickelt. Diese ersetzen die nonverbale Kommunikation. Dazu gehören zum Beispiel Emoticons oder Akronyme. Ich habe diese kurz erklärt und die Formen näher vorgestellt, von denen ich glaube, dass sie in einer IM-Auskunft vorkommen könnten.

Umgang mit schwierigen Nutzern
Da die Anonymität des Internets einige Menschen dazu inspiriert sich ordentlich daneben zu benehmen, habe ich zusammengefasst wie man sich in so einem Fall verhalten kann.

Ich konnte leider noch keine praktischen Erfahrungen an einer IM-Auskunft sammeln (Es gibt ja leider in Deutschland erst eine!), daher hat mir der Blogeintrag von Stephen Francoeur beim ausarbeiten dieser Themen sehr geholfen. Einiges konnte ich aus meinen privaten Chaterfahrungen einbringen.

Vor dem Teil „Wir üben“ habe ich die Funktionen der verwendeten Softwares erklärt und der IT-Mitarbeiter hat den Teilnehmern gezeigt, wie sie sich in Pidgin einloggen können.
Man sollte erst nach der Präsentation alle Mitarbeiter in die entsprechenden Programme einloggen lassen. Auch bei erwachsenen Menschen kommt es ansonsten zu Unruhe und nebenbei wird gechattet. ;)

Wir üben
Dieser Punkt hat den Großteil der Schulung eingenommen (fast 2 Stunden). Mit Hilfe eines Rollenspiels wollte ich den Teilnehmern zeigen, wie es sein kann eine IM-Auskunft zu betreuen und wie der Nutzer die Situation wahrnimmt. Außerdem konnten sich die Mitarbeiter etwas mit den verwendeten Programmen vertraut machen.

Nach der Präsentation habe ich die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt (Gruppe A und B). Gruppe A hat zuerst die Rolle der Nutzer eingenommen und dementsprechend die Internetseite mit dem eingebundenen Chatwidget geöffnet. Gruppe B hat die Rolle der Bibliothekare eingenommen und sich in Pidgin eingeloggt. Die Nutzergruppe erhielt dann die von mir vorbereiteten Fragen.

Ich habe verschiedene Fragetypen für die Übung zusammengestellt:
Sie sind StudentIn der HSU.
Sie wissen nicht, wie sie Bücher verlängern können.
Sie können die Frage beliebig stellen.

oder
Sie sind StudentIn der Sozialwissenschaften im ersten Semester und suchen Literatur zum Thema „Soziales Handeln“.
Sie möchten gerne aktuelle Quellen für eine Hausarbeit.
Ob Online-Ressourcen, Bücher oder Artikel ist Ihnen egal.
Sie benötigen die Literatur spätestens in 3 Wochen.
Beginnen Sie den Chat mit der Frage: „Haben Sie sozialwissenschaftliche Literatur?

Die Fragen zusammen zu stellen war teilweise kniffelig, da nicht alles in so einer gestellten Situation bearbeitet werden kann. Zum Beispiel habe ich kaum Fragen gestellt, in denen intensiv im Benutzerkonto nachgeschaut werden musste. Dafür hätte ich ein oder mehrere Benutzerkonten „präparieren“ müssen. Hier muss man einfach überlegen, was in einer Schulungsumgebung möglich ist und was nicht. Außerdem habe ich die Teilnehmer darauf hingewiesen, dass es teilweise nur möglich ist etwas zu erklären, aber nicht unbedingt helfend einzugreifen. Die Fragen habe ich immer so aufgebaut, dass der Mitarbeiter weiß, was für ein Benutzer er ist, was er sucht und ggf. wie er die Anfrage starten soll.

Dann habe ich alle Nutzer gebeten die erste Frage einzugeben. Dementsprechend gingen bei den Bibliothekaren 8 Anfragen zu diesem Thema ein und jeder konnte sich einen Nutzer raus suchen. Das hat unterschiedlich gut geklappt. Mit der LibraryH3lp Software können sich die Bibliothekare in eine Queue einloggen. Erreicht eine Anfrage die Chatauskunft kann der Bibliothekar, der dem Nutzer zuerst antwortet den Chat durchführen. Alle anderen können dem Nutzer nicht mehr schreiben. Damit werden ganz einfach doppelte Antworten vermieden. Das hat bei den ersten Anfragen zu Verwirrungen geführt oder es hat etwas gedauert, bis ein Bibliothekar einen freien Nutzer gefunden hat. Am späteren IM-Auskunftsplatz ist es eher unwahrscheinlich, dass 8 Fragen gleichzeitig eingehen.
Manchmal hat auch ein Bibliothekar versehentlich eine Anfrage geschlossen. In diesen Fällen musste der Nutzer seinen Chat neu laden und die Anfrage erneut stellen. Während der Übungen bin ich deshalb durch die Reihen gegangen und habe aufgepasst, dass keiner ohne Chatpartner bleibt, Hilfestellungen gegeben und Fragen beantwortet.
Ursprünglich wollte ich mehrere Fragen hintereinander beantworten lassen. Durch die unterschiedlichen Kenntnisstände und Bearbeitungsgeschwindigkeiten habe ich das aber während der Schulung verworfen. Ich glaube das hätte zu weiteren Verwirrungen geführt. Stattdessen habe ich nach einiger Bearbeitungszeit die Teilnehmer gebeten die aktuelle Frage zu beenden und sich dann geschlossen der nächsten zu widmen.
Außerdem hatte ich ursprünglich geplant, dass der Rollenwechsel nach 5 Fragen stattfinden sollte. Da die Bearbeitung der einzelnen Fragen länger gedauert hat als vermutet, habe ich das ebenfalls verworfen. Stattdessen habe ich nach 3 Fragen die Rollen tauschen lassen. Insgesamt hat jeder Teilnehmer 5 Anfragen beantwortet und 5 Fragen gestellt. Vorbereitet hatte ich insgesamt 26 Fragen.

Mir hat meine erste Schulung außerhalb der Hochschule Spaß gemacht und ich konnte einige Erfahrungen sammeln. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die meisten Mitarbeiter ebenfalls ihren Spaß hatten. Nun bleibt mir zu hoffen, dass die IM-Auskunft bald eingeführt wird und dann dort ebenso professionell, wie in den anderen Auskunftsdiensten der HSU betreut wird.
Der nächste Schritt wäre dann die Verbreitung in Deutschland. ;)

Ich hoffe ich habe etwas spannendes und informatives über die Schulung schreiben können. Falls jemand Fragen hat versuche ich die natürlich gerne zu beantworten.

Chatauskunft via Instant Messenger

15/09/2009 5 Kommentare

Die sogenannten digitalen Auskünfte gibt es in Bibliotheken schon eine ganze Weile. Neben den häufig angebotenen asynchronen Auskunftsdiensten (E-Mail, Formulare), werden in deutschen Bibliotheken kaum synchrone Auskunftsdienste (Chatprogramme) verwendet. Eine Übersicht (nicht ganz vollständig) dazu gibt es auf der Seite Bibliothekar.de

Ganz anders halten es die anglo-amerikanischen Bibliotheken. Dort bieten sehr viele eine digitale Auskunft mittels Chatprogramm oder Instant Messenger an. Wie viele das sind, kann man gut im Library Success – Best Practice Wiki sehen.

Vor kurzem bin ich durch diesen Eintrag im netbib Webblog auf die wohl erste deutsche Chatauskunft via Instant Messenger aufmerksam geworden. Die Stadtbibliothek Salzgitter bietet im Bibliotheks-Blog, durch das Widget Meebo Me, ihren Nutzern ganz unkompliziert eine Möglichkeit Kontakt aufzunehmen.

Warum eine Chatauskuft?
Diese Auskunft soll keine der anderen ersetzen, sondern als weiterer Kanal gesehen werden Auskünfte zu erteilen. Und damit eine Zielgruppe zu erreichen, die oft nicht mehr viel von Bibliotheken hält. Diese Zielgruppe sind die digital natives. Die ‘digitalen Muttersprachler’ kennen keine Welt ohne Computer, Internet, Suchmaschinen, Handy etc., sie sind mit diesen Technologien aufgewachsen. Diese Menschen möchten schnell, unkompliziert und mittels der aktuellen technischen Möglichkeiten Informationen und Auskünfte erhalten.

Warum ein Instant Messenger, anstatt eines Chatprogrammes?
Diese speziellen Chatprogramme sind meist sehr teuer. Sie enthalten zwar viele zusätzliche Funktionen (z.B. Co-Browsing), allerdings funktionieren die oft nicht richtig. Es gibt außerdem auch häufig Probleme mit den Browsern.
Zahlreiche Studien belegen, dass die digital natives sehr oft Instant Messenger nutzen, teilweise sogar häufiger als E-Mails. Sie ermöglichen eine schnelle, einfache, kostenfreie Kommunikation.
Also warum den Nutzern nicht eine Chatauskunft mittels einer Software anbieten, die sie bereits bestens kennen und gern benutzen?

Sicherlich ist die Auskunft via Chat oder Instant Messenger anspruchsvoll, aber trotzdem kein Ding der Unmöglichkeit. Denn vorerst werden dort die gleichen Fragen auftauchen, die uns täglich am Telefon, per Mail oder persönlich erreichen. Fragen zum Nutzerkonto, Passwörter, Verlängerungen etc., wirkliche Rechercheanfragen werden seltener gestellt.

Wie man vielleicht merkt, habe ich mich mit diesem Thema intensiver auseinander gesetzt und zwar in meiner Diplomarbeit „Kompetent IM Netz : Machbarkeitsstudie zum Einsatz von Instant Messaging an der Bibliothek der Helmut Schmidt Universität, Hamburg“. Diese soll bald in einer Reihe der HSU Bibliothek veröffentlicht werden. Zudem arbeiten die Kollegen dort gerade daran die IM Auskunft einzuführen. Demnächst werde ich dort innerhalb einer Schulung etwas über das IM-Programm, Chatsprache, Auskunftsinterview im Chat, eingehenden Anfragen und schwierigen Nutzern erzählen. Außerdem werden die Teilnehmer in einem Rollenspiel jede Menge Beispiele durchgehen.
Ich bin schon sehr gespannt.

—–
ToDo: Schulung für die Mitarbeiter der HSU vorbereiten.

Mini-Workshops

Da bin ich doch über ein richtig spannendes Experiment gestolpert. Auch wenn es schon eine Weile her ist, dass Stephen Francoeur darüber in seinem Blog Teaching Librarian berichtete, scheint es mir erwähnenswert.

Worum gehts?
Als Mini-Workshops beschreibt er 10 minütige Schulungen am Auskunftstresen.
In der Bibliothek wurden einige Stühle, Laptop, Projektor und eine Bildschirm aufgestellt. Als Themen wurden Semesterapparate und Lehrbücher behandelt.

Die Mini-Schulungen wurden am späten Vormittag und frühen Nachmittag (Zeiten in denen die Bibliothek die meisten Besucher verzeichnet) durchgeführt.
Das Angebot wurde an den üblichen Stellen beworben und außerdem ist ein Bibliothekar 15 Minuten vor Beginn durch die belebtesten Räume/Gänge gegangen und hat Interessierte eingesammelt.

An den Mini-Schulungen haben 7-11 Studenten teilgenommen. Mir erscheint diese Zahl recht beachtlich. Einige der Studenten sind nach der Schulung noch geblieben, um weitere Fragen zu stellen.

Herr Francoeur nennt folgende positive Eindrücke:
Er hat in einer kurzen Zeit, einer angemessenen Anzahl an Studenten,
zu einem geeigneten Zeitpunkt, ohne großen Aufwand etwas beigebracht.
Die Themen Lehrbücher und Semesterapparate werden gerade zu Beginn des Semesters häufig nachgefragt, daher war er direkt am „point of use“ zur Stelle.

Außerdem nennt er folgende Vorteile:
Die Schulungen finden an einem Platz statt, an dem die Nutzer häufig vorbeigehen, dadurch werden sie leicht auf das Angebot aufmerksam. Einige nehmen sogar erst dort wahr, dass die Bibliothek Schulungen anbietet. Demnach sind die Kurzschulungen auch Werbung für die anderen Schulungsangebote.
Für Studenten mit wenig Zeit, sind sie eine Möglichkeit Informationskompetenz zu erlernen.
Da sie einfach und schnell durchzuführen und vorzubereiten sind können auch mehrere Kurzschulungen an einem Tag angeboten werden.

Als Nachteil gibt er an, dass nicht alle Themen dort besprochen werden können.

Das es sich hier um ein zusätzliches Angebot handelt und kein Ersatz für die herkömmlichen Schulungen sein soll, dürfte klar sein.

Eine erste Suche bei Google brachte mir viele Treffer mit Bibliotheken, die solche Schulungen anbieten:
Bsp.: Eli M. Oboler Library mit einer Fülle an möglichen Themen.
Bsp.: Newman Library

Kennt jemand eine deutsche Bibliothek, die sowas anbietet?

Etwas weiter gesponnen:
Angenommen eine Bibliothek bietet eine Chatauskunft an, die Gruppenchats unterstützt. Auch hier könnten diese Mini-Workshops angeboten werden.
Auf der Internetseite rechtzeitig bewerben und erläutern, wie man teilnimmt. Dann ist es egal, ob 5 oder 25 Studenten teilnehmen. Vielleicht könnte man so noch mehr Nutzer bzw. andere Zielgruppen erreichen? Viele sind doch fast immer online und haben vielleicht Lust in 10 Minuten etwas (ganz anonym) zu erlernen?

____
ToDo: Eingehender mit dem Thema beschäftigen.

Diigo – Sprich Dee’go

26/08/2009 3 Kommentare

Heute möchte ich den Web 2.0 Dienst Diigo vorstellen. Der Werbeslogan „Highlight and Share the Web!“ beschreibt das Angebot schon sehr treffend.

Mit Diigo kann man Internetseiten bookmarken, Tags vergeben und Seiten in eigene Listen/Kategorien einordnen.

Es kommen aber noch ein paar andere Funktionen hinzu. Zum Beispiel können Textstellen markiert oder virtuelle Klebezettel angebracht werden. Der folgende Screenshot sollte verdeutlichen, wie das gemeint ist.
ScreenshotDiigo
(Screenshot der Seite Bibliothek 2.009)

Wie in Sozialen Netzwerken üblich, können alle Inhalte privat genutzt werden, bestimmten Gruppen zugänglich gemacht und diskutiert werden oder mit allen anderen Nutzern geteilt werden.

Diigo sieht sich aber nicht nur als weiteres „Social Network“, sondern als „Social Information Network“ (SIN).

A SIN is a social network where information consumption, research, and sharing is central, and where the connection between people and people, between people and information, and between information and information, are exploited and harnessed to improve knowledge sharing and content discovery, and to enable more meaningful social connections and intellectual exchanges.

People come to a SIN not mainly to socialize, but because it provides superior tools for collecting, annotating, organizing and discovering information. In time, the „social“ aspect of the network manifests in several ways. Some users will find that connecting with friends through content is a great and effortless way to learn both from friends and about friends. Some users will find that it provides a great way to find people with certain expertise, or connect and engage with people who share similar interests . Some users will find that it provides new ways to discover content.

(Quelle: About Diigo )

Zum bookmarken der Seiten bevorzuge ich das „bookmarklet“ Diigolet. Das kann man einfach per drag and drop (also komplett ohne Installation) in die Browserleiste ziehen. Sobald ich eine interessante Seite finde klicke ich es an und es öffnet sich diese Toolbar:
Diigolet

Mittels Diigolet kann ich die gewünschten Textstellen markieren und Notizen schreiben. Die Seite wird dann automatisch gebookmarked. Alle anderen Einstellungen (Beschreibung, Tags, Kategorien) kann ich später angeben.
Mit der Funktion „save Bookmark“ kann ich aber auch bereits hier alles eintragen.
Natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten Seiten mit Diigo zu bookmarken, dieser sind hier zusammengefasst.

Wenn man eine Weile mit Diigo arbeitet, wird die eigene Seite in etwa so aussehen:
Bookmarks

Dort kann ich neben den bereits beschriebenen Funktionen auch sehen, welche Textstellen ich markiert habe oder welche Notizen ich gemacht habe (ohne die Internetseite besuchen zu müssen). Außerdem ist ersichtlich, wie viele andere Personen die Seite ebenfalls gebookmarked haben (saved by X people). Ich kann mir zudem öffentliche Notizen ansehen (All Annotations). Alle anderen Funktionen, Einstellungen sollten soweit erkennbar sein.

Wann benutze ich Diigo?
Gerade, wenn ich mich in ein neues Thema einarbeite und viel im Internet recherchiere benutze ich gerne Diigo. Ich kann die Seiten schnell und einfach bookmarken, meine Gedanken zu bestimmten Textstellen festhalten und sie nach meinen Bedürfnissen Taggen, Einordnen etc. Das hilft mir den Überblick zu behalten, Seiten schnell und vor allem auch noch nach einiger Zeit wieder zu finden. Da es sich um einen Internetdienst handelt, habe ich von jedem PC aus Zugang zu meinen Bookmarks. Die Bedienung empfinde ich als einfach und intuitiv.

Die Funktionen der gemeinsamen Gruppenarbeiten habe ich bisher kaum genutzt. Dazu kenne ich zu wenige Leute, die ebenfalls Diigo nutzen. Aber vielleicht werden es nach diesem Blogeintrag ein paar mehr…

Kategorien:Diigo Tags:, , ,

Spaß mit Generatoren

Wie in Lektion 8 gefordert, habe ich diese sorgsam durchgearbeitet und muss gestehen, der Coupon Generator hat es mir angetan. ;)

208_sabrina_slave_coupon

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man mit den Generatoren kreative Bilder für die Homepage (egal ob privat oder beruflich) erstellen kann und auf jeden Fall für einen Hingucker sorgt.

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ToDo: Ein Bolg-Theme finden, in dem eine Tag-Cloud besser dargestellt werden kann.

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