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QR Codes in Bibliotheken – Anwendungsfelder

Grundlage dieses Eintrages ist die Übersicht QR-Codes im bibliothekarischen Einsatz von Viola Voß im Netbib Weblog. Ich möchte die Übersicht von einem minimal anderen Blickpunkt aufdröseln und versuche zu beschreiben, in welchen Bereichen und mit welchen möglichen Zielen man QR-Codes in Bibliotheken nutzen kann.

Ich werde nicht definieren was QR-Codes sind und wie man diese erstellt, dazu sei auf den Wikipedia-Eintrag verwiesen: http://de.wikipedia.org/wiki/QR-Code
Die meisten Ideen lassen sich mit diesen Informationen einfach umsetzten. Das soll jetzt kein Aufruf sein die Bibliothek mit QR-Codes zu pflastern, wenn man das nutzen möchte, sollte man sich schon ein Konzept überlegen.

Ich werde dieses Thema aufsplitten, mein Masterplan:
– QR-Codes und Öffentlichkeitsarbeit (also Werbung, Werbung, Werbung)
– QR-Codes und Verknüpfung von Print- und Elektronischen Beständen
– QR-Codes in Katalogen
– QR-Codes und was mir vielleicht noch einfällt
– und zum Schluss würd ich mich gern noch mit pro/contra Meinungen dazu befassen

Es folgt Teil 1:

QR Codes in der Öffentlichkeitsarbeit
QR-Codes auf Plakaten, Flyern, Broschüren, Lesezeichen etc. in- und außerhalb der Bibliothek können unterschiedliche Inhalte verbreiten. So könnte der Code auf Veranstaltungsplakaten einen Link zu weiterführenden Informationen auf einer Internetseite enthalten. Plakate, die spezielle Services bewerben, könnten zusätzlich Informationen zum Angebot, Kontaktdaten zu Ansprechpartnern oder einen Verweis auf die Anmeldung (per Kalender etc.) enthalten. Somit muss man ein Plakat etc. nicht mit Informationen überfrachten und kann dennoch wichtige oder lesenswerte Informationen an den Nutzer bringen.

Mit einer vcard (http://de.wikipedia.org/wiki/VCard), also einer digitalen Visitenkarte, können die Kontaktdaten ganz einfach weitergegeben werden. Nach dem Scannen des Codes, kann der Nutzer die Daten in seinen Kontakten speichern. Es entfällt Schreibarbeit, es können sich keine Abschreibfehler einschleichen und der Nutzer kann gleich vom Handy aus Telefonnummern oder E-Mail-Adressen nutzen.

Durch QR-Codes an Räumen oder speziellen Bereichen in der Bibliothek, können Beschreibungen der dort angebotenen Services „hinterlegt“ werden. Am Schulungsraum könnte zum Beispiel auf eine Internetseite zu den angebotenen Schulungsinhalten oder einem Anmeldeformular verlinkt werden. Oder es könnten die Ansprechpartner des Schulungsteams hinterlegt werden und somit die Kontaktaufnahme erleichtert werden. Das ist eine Möglichkeit Angebote „sichtbarer“ zu machen.

Auch Hinweise auf Informationsangebote, die neue Nutzer unterstützen sollen, können so verbreitet werden. Wenn die Bibliothek zum Beispiel Bilder-, Audio- oder Videotouren anbietet, könnte man auf entsprechenden Flyern oder Internetseiten darauf hinweisen.

Generell kann man so auf eine einfache Art auf viele Angebote hinweisen. Mobile Versionen von Internetseiten, digitale Auskunftsangebote, der Bibliotheks-YouTube-Channel, die Facebook oder Google+ Seite usw.