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E-Learning in Bibliotheken

27/05/2010 1 Kommentar

Nun ist das Thema für mich gerade beruflich aktuell und ich habe irgendwie Lust darüber zu schreiben, weiß aber noch nicht genau, wo dieser Eintrag hinführen wird. Ich glaube es wird erst mal ein „lautes Nachdenken“ oder Brainstorming oder was auch immer…

Meine Gedanken kreisen beim Thema E-Learning die meiste Zeit um einige, wenige Fragen.Wie kann man den Nutzern bibliothekarische Themen mittels E-Learning näher bringen? Und, vor allem, wie kann man das auf eine interessante, ansprechende Art und Weise präsentieren?

Und immer wieder drängt sich die Frage in den Vordergrund: Was könnte man noch nutzen?
Wie könnte man „langweilige“, aber notwendige Texte aufpeppen?

Videos auf YouTube…
Es gibt so viele „how to“ Videos. Ich kann mir erklären lassen, wie ich ein Instrument spiele, wie ich ein bestimmtes Make-up schminke, wie ich Boss x in Spiel y besiege.
Demnach also auch ein „how to“ „Wie benutze ich den Katalog?“ oder „Wie führe ich eine Recherche in einer Datenbank durch?“
Würden Bibliotheksnutzer (oder auch Nicht-Nutzer) auf die Idee kommen, solche Videos auf YouTube zu suchen? Ja? Nein? Noch nicht?
Warum frage ich nicht meine Bibliotheksnutzer, ob Sie ein Video für die Bibliothek erstellen wollen?
Was dabei wohl rauskommen würde?

Prezi…
Mit diesem Tool kann man Präsentationen erstellen, allerdings nicht so „öde“, wie mit Power Point. Ich finde Prezi Präsentationen visuell um einiges ansprechender.
Außerdem müsste es sich leicht in die meisten E-Learning-Plattformen integrieren lassen.
Könnte man damit „langweilige“ Texte ansprechender darstellen?

Screencasts…
Mit Screencast-Programmen „filmt“ man die Aktionen, die auf dem Bildschirm stattfinden ab und kann so z.B. den Umgang mit dem Katalog „realer“ vermitteln. Mit Texten und Markierungen unterlegt, kann man so auch komplexe Themen anschaulich darstellen.
Auch das scheint mir ansprechender zu sein, als nur Texte und Screenshots, außerdem könnte der Nutzer in einem zweiten Fenster die gezeigten Schritte „nachmachen“ und so ggf. festigen.

Ein Blog…
Könnte eine Bibliothek einen Blog anbieten, in dem Sie alle Themen in „kleine Häppchen“ zerlegt, aufarbeitet und zugänglich macht? Könnte man die Nutzer einbeziehen und z.B. Rechercheaufgaben stellen und diese durch die Kommentarfunktion diskutieren?
Würde eine Tagcloud den Nutzern dabei helfen den passenden Eintrag zu finden oder wird sowas mit der Zeit zu unübersichtlich?
Würde es überhaupt als umfassende Quelle zur Information wahrgenommen werden?
Werden ältere Beiträge vielleicht irgendwann nicht mehr wahrgenommen?
Was ist, wenn die Bibliothek schon einen Blog für aktuelle Themen hat?

Soziale Netzwerke…
Wir gehen dorthin, wo unsere Nutzer sind und präsentieren ihnen dort „Häppchenweise“ unsere Informationen.
Geht das so einfach? Macht das Sinn? Wollen die uns da überhaupt?

Und da hört es schon auf…mehr fällt mir nicht ein.
Und ich bin mir auch nicht sicher, welches Medium das „Richtige“ wäre.

Sicher irgendeine Mischung, da wir ja unterschiedliche Informationen vermitteln müssen.

Nun da ich das alles niedergeschrieben habe, geht es mir besser. Vielleicht war das ja auch der Sinn dieses Beitrags. 😉

Vermutlich werde ich mir noch Gedanken machen, was für Informationen wir haben und mit welchen Medien man die vermutlich am besten vermitteln könnte. Vielleicht wird es so einfacher?

—-
P.S. Dieser Beitrag ist komplett auf meinem Android entstanden. Es ging erstaunlich gut, es war nur selten nervig.

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